
Blogs sind wie Babys – jede Woche zählt und man will gar nicht bis zum ersten Geburtstag als wichtige Etappe warten, weil auf dem Weg dorthin so viele wundervolle “erste Dinge” passieren. So geht es jedenfalls mir mit UTOPIEGESTALTEN und ich nutze den heutigen“Quartalsgeburtstag” für einen kurzen persönlichen Rückblick auf die ersten drei Monate.
„Vielfältige, positive Zukünfte sind möglich. Ich will sie entdecken, ihnen ein Zuhause geben und Wege dorthin aufzeigen.“
Wie alles begann
Ich war frustriert und wütend. Über ständige Katastrophenmeldungen, rückwärtsgewandte Versprechungen und technooptimistische, patriarchale Erzählungen, in denen positive Gesellschaftsentwürfe, Gemeinwohl, Klimaschutz oder Care zu selten vorkommen.
Auf der Suche nach Alternativen begann ich, mich mit Zukünften und Utopien zu beschäftigen. So wurde UTOPIEGESTALTEN zu einer Lernreise für mich selbst und für alle, die mich ein Stück begleiten wollen.
Schon jetzt wächst dieser Blog zu einem Ort für utopische Perspektiven, für große gesellschaftliche Träume und ganz konkrete Zukunftsinitiativen. Mit dem Ziel, mehr Handlungsfähigkeit, Optimismus und den Fokus auf Möglichkeitsräume zu schaffen.
Beim Launch vor drei Monaten war ich mega aufgeregt und bin es noch.
- Seitdem hab ich einiges gelernt und mit tollen Menschen über Utopien und ihre Perspektiven auf Zukunft gesprochen.
- Mein Bücherstapel wächst anstatt zu schrumpfen und ebenso der Backlog in meinem Redaktionsplan.
- Es ging auch zum Start nicht immer alles glatt mit der technischen Seite und ich danke allen, die mir mit Rat und Tat geholfen haben.
Und das Wichtigste: Ich habe ganz viel Zuversicht gewonnen, vor allem durch diese drei Erfahrungen:
- Kooperation: Bestärkung zu meinem Projekt (“Tolle Idee! Wie kann ich dich unterstützen?”), Tipps zu Themen und Menschen die spontan sagen “Klar, lass uns zu dem Thema reden.”
- Wissen: Verständnis vom Konzept der Zukünfte und der Zukunftskompetenz “Futures Literacy” gibt mir Sicherheit.
- Selbstwirksamkeit: Erkenntnis, dass “die Zukunft” nicht etwas ist, dass mir einfach passiert, sondern dass ich sie in jedem Moment gestalten kann (und muss, wenn ich nicht will, dass andere es für mich tun).
Für Optimisten, Zukunftsforscher*innen und alle, die an positiven Zukunftserzählungen interessiert sind.
Für mich steckt in dem Projekt viel Magie und nach “nur” drei Monaten ist mir klar, dass die Reise gerade erst begonnen hat. Deswegen freue ich mich, wenn du (weiterhin) dabei sein magst: als Leser*in, Gesprächspartner*in, mit Beitragsideen oder Tipps zu interessanten Utopiegeschichten.
- Schreib mir, welches Utopie-Thema du gerne im Blog lesen würdest oder welche Zukunftsfrage dich umtreibt.
- Hast du selber eine positive Zukunftserzählung oder -methode die du teilen möchtest? Melde dich bei mir.
- Kennst du Menschen, für die UTOPIEGESTALTEN interessant sein könnte? Erzähl ihnen gerne davon.
(Bild von Jennie Brown auf Unsplash)
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Liebe Sarah, ich freue mich sehr darüber, dass es deinen Blog gibt. Und ich lese jeden Beitrag mit Spannung.
Ich kann den Blog jedem empfehlen!
Lass uns gerne wieder zu Zukunftsthemen sprechen.
Vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich freue mich, wenn meine Beiträge interessant für dich sind.
Freue mich auf die nächsten Gespräche mit dir. 🙂
Viele Grüße!